- Daniel Wollinger erzielt den ersten Rang in der 2WD-Wertung
- Gerhard Aigner baute seine Führung aus
- Christoph Leitgeb Zweiter, Rang Drei für Konrad Friesenegger
Pinggau. Die Wechselland Rallye zeigte sich tatsächlich als Heimrallye für Opel. Daniel Wollinger fuhr auf den ersten Platz in der 2WD-Wertung. Hinter Michael Böhm schaffte es das Team Aigner/Gollatsch ebenfalls aufs Stockerl der 2WD-Wertung. Andreas Kainer und Elke Aigner führten von Beginn der Rallye den Markenpokal an. Bis zum Nächstplatzierten, Gerhard Aigner, lagen 24,9 Sekunden Abstand. Auf der achten Sonderprüfung kam es durch einen Unfall zu einem Überschlag und folglich zu einem frühzeitigen Ende für das Favoritenteam. Anschließend kämpften das Team Aigner/Gollatsch eng mit Christoph Leitgeb und Sabrina Hartenberger um Platz eins. Durch die von Beginn an konstant gute Leistung konnten Gerhard Aigner und Roland Gollatsch nicht nur den ersten Platz in der Cupwertung einfahren sondern erzielten ebenfalls den dritten Rang in der 2WD-Wertung. Christoph Leitgeb und Sabrina Hartenberger steckten den Ausfall bei der Lavanttal Rallye gut weg und erlangten Rang zwei. Konni Friesenegger und Vera Hinteramskogler fuhren ebenfalls einen der begehrten Stockerlplätze ein. Bei Rene Rieder und Toni Pichler gab es ein paar Startschwierigkeiten. Auf der ersten Etappe der Wechselland Rallye wurde das Drahtgelenk locker, somit war auch die Spur verstellt. Durch eine Strafminute bei der Zeitkontrolle hatte das Team einiges zum Aufholen. Prüfung für Prüfung kämpften sie um bessere Ergebnisse. Das Highlight erfolgte auf der zwölften Sonderprüfung bei der Rene Rieder und Toni Pichler die Bestzeit im Cup fuhren. Dadurch erzielten sie den vierten Platz und überholten das Team Scheidhammer/Regner. Nur fünf Sekunden später erreichten Daniel Zieser mit Christoph Wögerer die Zielrampe. Roland Stengg und Stefan Langthaler touchierten bei der ersten Sonderprüfung eine Leitschiene wodurch sie viel Zeit verloren. Die Aufholjagd begann am zweiten Tag der Rallye und führte zu Rang sieben in der Cupwertung. Gerhard Dworak ist glücklich als Achter ins Ziel gekommen zu sein. Der erste Tag verlief für Bettina Haidenbauer-Stengg sehr positiv, jedoch begann samstags bei der Vormittagsschleife die Kupplung zu rutschen. Diese wurde während der Mittagspause gewechselt. Auf der letzten Sonderprüfung verlor das Team durch drei Ausrutscher bei der letzten Prüfung drei Plätze in der Cupwertung. Thomas Mosburger fuhr eine problemlose Rallye und konnte wieder etliche Lernkilometer sammeln. Auf einigen Prüfungen erzielte das Team Mosburger/Hojas sehr gute Zeiten.
Endstand nach 12 von 12 Sonderprüfungen
Platzierung Name Zeit
1. Gerhard Aigner/Richard Gollatsch 1:42:21,10
2. Christoph Leitgeb/Sabrina Hartenberger +00:14,30 min
3. Konrad Friesenegger/Vera Hinteramskogler +02:04:20 min
4. Rene Rieder/Toni Pichler +02:14:20 min
5. Alois Scheidhammer/August Regner +02:54,50 min
6. Daniel Zieser/Christoph Wögerer +02:59,90 min
7. Roland Stengg/Stefan Langthaler +12:29,60 min
8. Gerhard Dworak/Romana Dworak +13:33,80 min
9. Thomas Mosburger/Viktoria Hojas +15:47,00 min
10. Bettina Haidenbauer-Stengg/Nina Stengg +15:53,70 min
Andreas Kainer/Elke Aigner Ausfall auf SP 8
Punktestand nach der zweiten von sechs Rallyes
Platzierung Name Punkte
1. Gerhard Aigner/Richard Gollatsch 40
2. Konrad Friesenegger/Vera Hinteramskogler 34
3. Christoph Leitgeb/Sabrina Hartenberger 28
4. Daniel Zieser/Christoph Wögerer 26
5. Alois Scheidhammer/Augst Regner 26
6. Roland Stengg/Stefan Langthaler 18
7. Thomas Mosburger/Viktoria Hojas 15
8. Gerhard Dworak/Romana Dworak 15
9. Rene Rieder/Toni Pichler 14
10. Wolfram Doberer 12
11. Bettina Haidenbauer-Stengg/Nina Stengg 12
12. Andreas Kainer/Elke Aigner 0
Die Stimmen der FahrerInnen zum Saisonauftakt
Gerhard Aigner: „Ich wollte bei der Rallye den Rückstand auf Andreas Kainer verringern. Dies ist mir gelungen. Wir hatten während der gesamten Rallye keine Stresssituation und konnten so konstant unsere Leistung abliefern. Diese Konstanz war unser Geheimnis zum Sieg. Persönlich tut es mir sehr leid für den Andi (Kainer). Man muss wirklich sagen, dass wir mit seinen Zeiten bei den Sonderprüfungen nicht mithalten haben können. Er ist wirklich ein toller Sportler.“
Gerhard Dworak: „Die Wechselland Rallye ist eine unserer liebsten Rallyes - je länger die SPs umso besser. Wir sind froh gut im Ziel angekommen zu sein. Während einer Sonderprüfung ist unsere Gegensprechanlage ausgefallen. Vielen Dank an das Team Rieder/Pichler, die uns hier aus der Patsche geholfen haben.“
Konrad Friesenegger: „Die heurige Saison läuft wirklich super für uns. Wir freuen uns sehr über den dritten Platz und sind gespannt wie die Saison weiter für uns läuft.“
Christoph Leitgeb: „Zu Beginn waren wir etwas zu langsam, den Abstand konnten wir jedoch im Verlauf der Rallye verringern und haben eine Top-Platzierung erreicht. Mit dem zweiten Platz sind wir total glücklich.“
Rene Rieder: „Für uns hat die Rallye nicht so gut begonnen aber dafür toll geendet. Auf der Powerstage fuhren wir einige Zusatzpunkte für die Staatsmeisterschaft ein. Trotz der immer besseren Zeiten war es leider unmöglich die Strafzeit von einer Minute wieder gutzumachen. Wir freuen uns schon auf die nächste Rallye in St. Veit.“
Bettina Haidenbauer-Stengg: „Wir sind total zufrieden mit unserer Leistung. Nina und ich lernen mit jeder Sonderprüfung dazu. Leider mussten wir vier Sonderprüfungen mit einer defekten Kupplung bestreiten. Diese wurde in der Mittagspause ausgetauscht. Vor den letzten Sonderprüfungen hatten wir den meisten Respekt. Die falsche Reifenwahl gestaltete die letzte SP zu einem kleinen Abenteuer. Wir sind im Ziel und darüber wirklich happy!“
Roland Stengg: „Der erste Tag lief für uns nicht so gut, umso besser war dann der zweite. Am Samstag fuhren wir eine fehlerfreie Rallye und konnten einige Plätze aufholen. Die Zusammenarbeit im Team wird immer besser. Wir freuen uns schon auf die nächste Rallye!“
Daniel Zieser: „Die Wechselland Rallye war für mich sehr durchwachsen. Die SP 1/3 hat richtig Spaß gemacht – wir sind wirklich super Zeiten gefahren. Jedoch verloren wir beim Rohrbach Rundkurs viel Zeit. Bei der nächsten Rallye werden wir wieder richtig Gas geben.“