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Rallye Bohemia

Doppelerfolg für die Wagner Brüder

 

Mlada Boleslav.

Julian und Simon Wagner belegen die Plätze 1 und 3 der 2-WD Wertung.

Nach zwei Ausfällen in Folge gelingt Julian Wagner bei der Rallye Bohemia der zweite Sieg in der heurigen Tschechischen Meisterschaft für zweiradangetriebene Fahrzeuge (2-WD). Bruder Simon Wagner nutzt die Rallye rund um Mlada Boleslav als Test für seinen nächsten Start in der FIA Junior Europameisterschaft und komplettiert den Teamerfolg.

 

Nachdem Julian Wagner in der Tschechischen Rallye Meisterschaft für zweiradangetriebene Fahrzeuge zuletzt mit zwei Ausfällen in Serie einen herben Rückschlag einstecken musste, übernahm der 23-Jährige mit Beifahrerin Anne K. Stein bei der Rallye Bohemia bereits auf der dritten Sonderprüfung die Führung in seiner Kategorie und gab diese bis zum Ende der Veranstaltung nicht mehr ab. Dabei sicherte sich das Team nicht nur die Punkte für den Sieg, sondern zusätzlich wichtige Bonuspunkte für Platz 1 in der ersten und Platz 2 in der zweiten Tageswertung. In der Meisterschaft belegt Julian Wagner damit nach fünf von sieben Veranstaltungen den zweiten Gesamtrang mit nur mehr 12 Punkten Rückstand auf die Spitze.

„Ich bin heute einfach nur happy und möchte meinem Team, meinen Partnern und Sponsoren und meiner Beifahrerin für das perfekte Wochenende danken.“, strahlt Wagner im Ziel. „Die letzten beiden Veranstaltungen endeten für uns leider nicht wie gewünscht und uns allen war klar, dass hier in Mlada Boleslav unbedingt ein Spitzenergebnis her muss, um unsere Chancen auf den Titelgewinn zu wahren.“, so Wagner weiter. „Wir haben von Anfang an einen guten Rhythmus gefunden und konnten uns ohne viel Risiko an der Spitze behaupten. Dass wir schnell sind, haben wir schon während der letzten Rallyes unter Beweis gestellt, aber dieses Mal kam einfach auch noch das nötige Quäntchen Glück dazu, so dass wir schlussendlich nicht nur mit einem Sieg, sondern auch mit vielen wichtigen Punkten belohnt wurden.

“Mit Gesamtrang 17 ließ Julian Wagner als kleinen aber feinen Bonus zudem noch viele deutlich leistungsstärkere Allrad-Fahrzeuge hinter sich und musste sich schließlich nur Fahrzeugen der obersten Kategorie (R5 und S2000) geschlagen geben.

In der ersten von insgesamt fünfzehn Sonderprüfungen setzte zunächst jedoch ein anderer Wagner die 2-WD Bestzeit und meldete sich eindrucksvoll in Tschechien zurück. Simon Wagner, der bereits im vergangenen Jahr die Meisterschaft und den Peugeot Cup im Nachbarland bestritten hat und hier wie Julian in einem Peugeot 208 R2 von Sparrow Racing an den Start ging, nutzte die Rallye Bohemia als Test für den in drei Wochen stattfindenden dritten Lauf der FIA Junior Europameisterschaft und komplettierte den Erfolg des Teams mit einem Dritten Gesamtrang in der Kategorie.

Simon Wagner, der aufgrund einer Verhinderung seines Stammbeifahrers Gerald Winter erstmals mit Alexander Rath (D) an den Start ging, lag lange Zeit hinter Bruder Julian auf dem zweiten Rang der 2-WD Wertung, stellte den Test-Charakter der Veranstaltung aber schließlich über das Ergebnis.

„Es war toll wieder in Tschechien zu fahren.“, berichtet Simon Wagner. „Die Prüfungen dort und das Niveau auf dem um Sekunden gekämpft wird sind einfach toll,so dass der Lerneffekt riesig ist. Natürlich hätte ich gerne noch ein wenig um die Spitzenplätze mitgekämpft, aber da die Reifenauswahl in der Europameisterschaft beschränkter ist als in der Tschechischen und ich möglichst realistische Testbedingungen für den kommenden ERC Lauf in Rom schaffen wollte, entschied ich mich bei den in der ERC zulässigen Reifenmischungen zu bleiben, auch wenn diese für die Bedingungen der Rallye nicht perfekt waren.

“Nach der Rally di Roma vom 20. – 22. Juli (ERC - Simon Wagner/Gerald Winter) startet das nächste Duell der schnellen Brüder voraussichtlich im August bei der sowohl zur Europameisterschaft als auch zur tschechischen Meisterschaft gewerteten Barum Rally Zlin. Neben den Platzierungen in ihrer jeweiligen Meisterschaft bleibt natürlich auch dort spannend, welcher der beiden Wagners dort die Nase vorn haben wird.

„Ob Simon und ich auch gegeneinander fahren? Natürlich! Das Ziel war hier eindeutig in der Meisterschaft zu punkten aber das – wenn auch etwas ungleiche - Duell mit dem eigenen Bruder ist immer ein zusätzlicher Ansporn.“, sagt Julian Wagner. „Leider hatten wir bisher noch nicht die Gelegenheit mit völlig identischen Voraussetzungen gegeneinander zu fahren.“, ergänzt Simon Wagner. „Aber was nicht ist kann ja noch werden...“

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