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Mühlstein Rallye, ARC

Race Rent Austria

Staatsmeister und richtig schnelle Jungpiloten

Perg.Hermann Neubauer im Evo V als Vorauspilot - dazu die schnellen Youngsters Michael Lengauer und Fabian Bartel-Huemer sowie der „rasende Copilot“ Martin Roßgatterer. Insgesamt werden bei der 2. Perger Mühlsteinrallye sieben Boliden von Race Rent Austria betreut.

Und: Teamchef Wolfgang Schmollngruber freut sich auf die R5-Premiere seines früheren Schützlings, ORM2WD-Staatsmeister 2016, Simon Wagner: „Er wird zeigen, wo der Bartel den Most herholt!“

Mit dem Staatsmeister des Jahres 2016, zuletzt Sieger bei der Rallye Weiz, Hermann Neubauer, wird in der Race Rent Austria-Hospitality der zurzeit erfolgreichste aller Starter bei der Perger Mühlsteinrallye betreut. Zwar pilotiert Neubauer den von Gerald Rigler zur Verfügung gestellten Mitsubishi Lancer Evo V „nur“ als Vorausauto, doch Teamchef Wolfgang Schmollngruber freut sich natürlich trotzdem: „Wir haben mit Hermann schon einmal einen Test in Rappolz abgehalten und wir haben auch schon einmal in Schladming bei einem Kundenevent zusammengearbeitet. Hermann ist ein großartiger Fahrer und ein unheimlich netter Kerl - in Perg wird er mit abwechselnden Copiloten für die Fans fahren.“

Freude bereitet Wolfgang Schmollngruber auch die R5-Premiere von Simon Wagner. Schließlich hat der Mauthausener bei Race Rent Austria einst seine „Sporen verdient“ und heuer beim großen Comeback der Jännerrallye mit einem uralten Mazda für Aufsehen gesorgt. „Schmolli“ ist überzeugt: „Es ist Zeit geworden, dass Simon einmal einen R5 pilotiert. Ich hoffe, dass er so richtig aufzeigen wird! Ich glaube, er wird einsteigen und allen zeigen, wo der Bartel den Most herholt!“

Insgesamt sieben Autos werden in Perg von Race Rent Austria betreut - für den Deutschen Florian Auer wurde in einer Nachtschicht ein Motor gebaut, er absolviert die Rallye entsprechend als Test.

Roßgatterer/Thauerböck: „Hoffentlich kein Regen“

Mit einem neuen Sponsor an Bord, einem Perger Unternehmen, startet Martin Roßgatterer, sonst erfahrener Copilot bei Kalibern wie Gerald Rigler, in seine bereits fünfte Rallye hinter dem Steuer. In den Jahren 2008, 2010 und 2015 hat sich Roßgatterer bereits als Pilot versucht, heuer ließ er beim Waldviertel Rallyesprint mit schnellen Zeiten aufhorchen. Als Copilot fungiert sein Schwager Andreas Thauerböck. Roßgatterer: „Im Waldviertel haben wir bereits einen sehr guten Aufschrieb erstellt, Andreas ist mein Schwager und ein sehr guter Freund.“ Sportliche Ziele nennt Roßgatterer lieber keine: „Wir wollen den Ball flach halten, zumal wir auch nicht über allzu viele Reifen verfügen. Vor allem dann, wenn es regnen sollte - dann müssten wir wohl noch Reifen hinzukaufen. Ich hoffe daher, dass es trocken bleibt.“

Lengauer/Birklbauer: „Bei den Evos vorne mitfahren“

„Was ist richtig schnell?“, titelte das deutsche Rallye-Magazin, die auflagenstärkste Rallye-Zeitschrift im deutschsprachigen Raum - und bezog sich darin auf jene Aussagen von Race Rent Austria-Teamchef Wolfgang Schmollngruber, wonach Michael Lengauer eben „richtig schnell“ sei. Dabei hat der aus Grünbach stammende Oberösterreicher erst zwei Rallyes absolviert - eine vor rund drei Jahren in einem Suzuki Swift Sport und zuletzt beim Rallyesprint St. Veit, wo er als schnellster Mitsubishi-Pilot den fünften Gesamtrang belegen konnte und mit einer drittschnellsten Zeit aufhorchen ließ. Schmollngruber hat bei einem Test in Rappolz erkannt: „Nach einer einzigen Einführungsrunde konnte Michael den Evo bereits richtig schnell bewegen - seien wir ehrlich: Nur wenige Fahrer fangen gleich so an, wie es gehört.“

Michael Lengauer, wieder mit dem erfahrenen Christian Birklbauer unterwegs, freut sich, sein Talent wieder in die Auslage stellen zu dürfen: „Wir zünden wieder den Race Rent Austria-Evo IX und freuen uns richtig, wieder dabei zu sein. Zwar bin ich seit dem Rallyesprint St. Veit nicht mehr im Auto gesessen, aber das werden wir schon hinkriegen.“

Eine konkrete Platzierung will auch Lengauer nicht nennen: „Auch wir wollen den Ball lieber flach halten, da die Konkurrenz wirklich stark ist - und die R5-Piloten spielen sowieso in einer eigenen Liga. Bei den Evo-Fahrern wie Martin Roßgatterer oder Marvin Lamprecht wollen wir natürlich ganz vorne dabei sein. Ich hoffe, dass unsere Fans und Unterstützer zahlreich zur Rallye kommen und dass wir dann auch entsprechend liefern können.“

Einen „Wetterwunsch“ hat Lengauer nicht: „Das Wetter ist uns eigentlich egal - wir hatten in St. Veit sowohl Trockenheit als auch Regen und wir sind dort auch im Nassen gut dabei gewesen.“

Bartel-Huemer/Bartel: JuniorARC-Führung ausbauen

In der Juniorenwertung der Austrian Rallye Challenge (JuniorARC) konnte sich Fabian Bartel-Huemer mit seinem JARC-Sieg im Rahmen der Rallye Weiz an die Spitze setzen. Vater und Copilot Andreas Bartel erklärt dazu: „In der JARC möchte Fabian natürlich seinen Vorsprung ausbauen - ich selbst bin ja kein Junior mehr.“ Und naturgemäß wolle man auch im Gesamtergebnis respektive in der Klasse möglichst weit vorne landen...

Was Bartel freut: „Der Linzer Privat-Fernsehsender LT1 hat wieder sein Kommen zugesagt - was uns natürlich hilft, denn wir sind immer noch auf der fieberhaften Suche nach weiteren Sponsoren, um diese erfolgreiche Saison auch bis zum Ende durchzuhalten. Auf jeden Fall kann es in Perg gerne so weitergehen wie in Weiz.“

Attwenger/Letz: „Startnummmer 23? Das nehmen wir als Ziel!“

Martin Attwenger hat seinen Honda Civic Type R zuletzt bei der Lavanttal-Rallye gezündet - danach hat er den Wagen an Stefan Langthaler vermietet, der damit den Rallyesprint St. Veit absolviert hat. Zudem nutzte Heimo Hinterhofer den Civic, um damit bei einem Bergrennen als Vorausauto teilzunehmen.

Attwenger sagt: „Wir haben den Civic nun gründlich revidiert und wollen es einfach wieder einmal probieren. Als die Nennliste für die Mühlsteinrallye herauskam, waren meine Copilotin Angelika Letz und ich schon sehr überrascht über die gute Startnummer 23. Da haben wir uns gedacht: ‚Wenn wir diesen Platz 23 halten könnnen, wäre das doch bereits erfreulich!‘ So haben wir diesmal auch ein sportliches Ziel vor Augen.“

Baumgartner/Wiesinger: Feuertaufe im echten Rallyeauto

Bei der Jännerrallye gab Alexander Baumgartner seine Rallyepremiere - in einem selbst aufgebauten VW Käfer! Baumgartner erzählt: „Es verlief sehr erfreulich, bis nach der ersten Sonderprüfung das Getriebe zu spinnen begann und es sich sukzessive verabschiedet hat.“ An diesem Getriebe arbeitet Baumgartner immer noch - einstweilen mietet er für die Perger Mühlsteinrallye bei Race Rent Austria einen Mitsubishi Lancer Evo III. Und zwar nicht irgendeinen Evo III, sondern exakt jenen, mit dem sich sowohl Simon als auch Julian Wagner zum Champion der Austrian Rallye Challenge krönen konnten...

Alexander Baumgartner lacht: „Wir erwarten uns natürlich rein gar nichts, denn auch mein Copilot Alexander Wiesinger fuhr in Freistadt seine allererste Rallye. Wir fahren hier zum ersten Mal mit einem richtigen Rallyeauto - es gibt auch keinen Test davor.“

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