
Deutschkreuz.Nachdem die Jänner Rallye in Freistadt (Oberösterreich) den Corona Regeln zum Opfer fiel, waren dieses Wochenende endlich die Beschränkungsauflagen auch für den Rallyesport in Österreich , so gelockert, dass endlich an ein fast normales Rennen im Burgenland, Deutschkreuz, zu denken war.
72 Teilnahmen nahmen diese Herausforderung an und gingen bei sehr schwierigen Wetterverhältnissen an den Start. Michael Kogler , MIG Austria Pilot aus Pyhra, bei St. Pölten, stieg nach genau 12 Monaten Pause wieder in ein Rallyeauto und fand keine leichte Aufgabe vor sich. Ein Allradfahrzeug aus dem Hause Race-Rent-Austria ,(Amstetten-Kematen) , war das Arbeitsgerät und die Open-N Klasse , die stärkst besetzte Klasse in Österreich strahlte am Testtag Freitag noch die Sonne, war plötzlich am Samstag Morgen alles anders.
Minusgrade und starker Schneefall ab der 1. Sonderprüfung und Kogler mußte sich erst an das gemietete Fahrzeug gewöhnen, dazu kam ein Bremsdefekt in Sonderprüfung 2, gefolgt von einem Reifenschaden in Sonderprüfung 3.In der Mittagspause die ernüchternde Bilanz: 15. Gesamtrang und Platz 5 in der starken Allradklasse.
Aber sein Motto:" Aufgegeben wird nur ein Brief, aber sonst gar nichts ." motivierten ihn dermaßen, so ließ er das Fahrwerk weicher stellen, ebenso kamen weiche Regenreifen auf den Mitsubishi Evo IX und das Messer zwischen die Zähne. Im Ziel ergab es dann doch noch das Podest: Platz 3 , war der Lohn der Mühe und auch Gesamt unter den TOP TEN.
Motiviert startet nun der MIG Austria Pilot in 2 Wochen bei der Rebenlandrallye in der Südsteiermark auf seinem "neuen Boliden", mit dem Ziel: Staatsmeister 2022!