
Wolfsberg.Hermann Neubauer wird Zweiter, Christoph Zellhofer Sechster u. Peter Hopf Achter
Bedingt durch viele knappe Entscheidungen war Rallye von vielen Ausfälle geprägt.
Mit drei Teams bestritt ZM-Racing den dritten Lauf der TEC7 Rallye Staatsmeisterschaft in Kärnten bei der LASERHERO LAVANTTAL RALLYE mit dem Mittelpunkt in Wolfsberg. Die äußeren Bedingungen waren nicht sehr leicht, am ersten Tag machte einsetzender Regen die Strecken sehr glatt, es gab dadurch einige Ausfälle. Am 2. Tag wurde von den Aktiven beinharter Rallyesport geboten, viele knappe Entscheidungen führten ebenfalls zu zahlreichen Ausritten und damit verbundenen Ausfällen, dies auch bei den Spitzenfahrern.
Hermann Neubauer:“ Wir sind den Beginn der Rallye etwas vorsichtiger angegangen und haben uns vorerst auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung festgesetzt. Dann konnten wir unseren Speed erhöhen und haben am zweiten Tag etwas Boden gutmachen können. Durch einen Ausritt von Lengauer und diversen Reifenschäden von anderen Mitbewerbern lagen wir nach dem 1. Tag nur mehr 3.9 Sekunden hinter Spitzenreiter Simon Wagner an zweiter Stelle. Die restlichen Prüfungen am 2.Tag zeigten ungefähr gleiche Rückstände. Natürlich habe ich versucht den Führenden noch entscheidend anzugreifen was aber nicht gelang. Mit Rang Zwei können wir aber doch sehr zufrieden sein und hoffen heuer noch einmal den Spieß umzudrehen.“
Peter Hopf:“ Mich freut dieser achte Platz ganz besonders. Wir haben uns mit dem neuen Ford Fiesta von Rallye zu Rallye steigern können. Dabei haben wir viel gelernt und konnten uns so langsam den Top Ten annähern. Dabei hatte wir auch Pech auf der Sonderprüfung 4 hat uns ein Reifenschaden viel Zeit gekostet. Aber dieser achte Platz freut mich ganz besonders, steht ja jetzt Mitte Juni meine Heimrallye die ET KÖNIG Rallye im Murtal vor der Türe, wo ich nicht nur mit Willi Stengg in der Organisation tätig bin, sondern auch die Erkenntnisse dieser bisherigen Saison als Fahrer weiterausbauen möchte.“
Christoph Zellhofer:“ Im Vorfeld dieser Rallye habe ich mir als Ziel „volle Attacke“ vorgenommen. Dies ist mir gleich auf der ersten Prüfung gelungen, dann habe ich aber durch den einsetzenden Regen meine Mehr-PS gegenüber meinen Mitbewerbern nicht ausspielen können. Dies war auch am zweiten Tag so, hier war nicht der Regen sondern der erhöhte Schotteranteil schuld, dass ich die PS nicht auf die Strasse gebracht habe. Erst am Nachmittag des 2. Tages klappte es, ich konnte sogar mehrmals drittbeste und viertbeste Gesamtzeiten und ORM2 Bestzeiten fahren. Leider war der Zeitrückstand aber schon größer, so dass eine Platzverbesserung nicht mehr möglich war. In der ORM2 Meisterschaft habe ich aber den derzeitigen zweiten Platz verteidigen können.“
Sehr zufrieden mit den Ergebnissen seiner Schützlinge beim Team ZM-Racing zeigte sich Teamchef Max Zellhofer:“ Unsere Fahrer und unsere Mechaniker-Crew haben wieder eine eindrucksvolle Vorstellung gegeben. Sowohl fahrerisch als auch technisch gab es nicht die geringsten Probleme, obwohl die heurige Lavanttal Rallye nicht sehr leicht zu bewältigen war. Besonders stolz bin ich aber auf meinen Sohn Christoph der mehrere ORM2 Bestzeiten aufgestellt hat und seinen momentanen zweiten Platz in der Meisterschaft verteidigt hat. Für uns war es gesamt gesehen ein sehr gutes Ergebnis, wir hoffen auf ähnliche Resultate Mitte Juni im Murtal.
Sportpressedienst:
Armin Holenia/Wolfgang Nowak