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Hermann Neubauer

Höhen und Tiefen im Lavanttal

Wolfsberg.Hermann Neubauer & Ursula Gaßner beenden die Lavanttal Rallye auf Platz zwei.

Auf einen schlechten Beginn am Freitag folgt eine gute Performance am Samstag

Lobende Worte für den Veranstalter und die neuen, schwierigen Sonderprüfungen Hermann Neubauer und Co-Pilotin Ursula Gaßner gingen relativ spontan und nicht zuletzt dank der Unterstützung durch den Toyota-Partnerbetrieb „Dohr und Schopper“ aus Wolfsberg bei der 48. Lavanttal Rallye, dem dritten Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, an den Start. Wie angekündigt – und im Lavanttal beinahe schon traditionell – präsentierte sich das Wetter durchwachsen, dem entsprechend anspruchsvoll waren die Bedingungen auf den Sonderprüfungen.

Für Toyota-Pilot Neubauer geriet der Auftakt am Freitagnachmittag allerdings zum Beinahe-Desaster, wie er freimütig zugibt: „Keine Ahnung, was da am Anfang los war, da ist bei mir alles schief gegangen. Ich bin einen Topfen zusammen gefahren, wir hatten die falschen Reifen aufgezogen – sowas ist mir schon lange nicht mehrpassiert.“ Dennoch ließ sich der Salzburger nicht irritieren, änderte für die zweite Runde über die verregneten Sonderprüfungen sowohl sein eigenes als auch das Set-Up für den Toyota GR Yaris Rally2, und gab Vollgas. Und siehe da, sein Einsatz wurde belohnt: während der Mitbewerb mit Reifenschäden und Abflügen zu kämpfen hatte, fuhr Neubauer auf der letzten Sonderprüfung des Tages eine klare Bestzeit und „übernachtete“ auf Platz zwei, nur 3,9 Sekunden hinter Spitzenreiter Wagner.

Am Samstag folgten schließlich drei weitere SP-Bestzeiten und auch auf der abschließenden Power Stage lag Hermann Neubauer nur 0,6 Sekunden hinter Sieger Simon Wagner – eine Performance, mit der er den zweiten Gesamtrang fixieren und zufrieden über die Zielrampe in Wolfsberg fahren konnte: „Ich habe mich heute lediglich vom Unfall von Lengi (Michael Lengauer, Anm.) ein wenig rausbringen lassen, als ich an der Unfallstelle vorbei gekommen bin. Gott sei Dank ist den beiden nichts passiert. Aber davon und von meinem verpatzten Auftakt am gestrigen Freitag abgesehen bin ich echt zufrieden. Es war ein super Wochenende, Ursi und ich hatten viel Freude im Auto, und auf einigen Sonderprüfungen bin ich echt gut ins Fahren gekommen. Danke an alle Sponsoren und Partner, speziell an Dohr und Schopper und natürlich an mein Team ZM-Racing, unser Toyota war perfekt vorbereitet! Und zu guter Letzt noch ein großes Kompliment an die Veranstalter hier im Lavanttal, die Jahr für Jahr einen super Job machen. Vor allem die neuen beziehungsweise geänderten Sonderprüfungen sind großartig, Gratulation!“

Manfred Wolf Presse

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