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Kris Rosenberger

KNIFFLIGE LANCIA YPSILON RALLY2 PREMIERE

ET König Judenburg Rallye.ROSENBERGER/SCHWARZ KÄMPFEN SICH AUF P8!

Kris Rosenberger und Co Sigi Schwarz erleben eine herausfordernde Murtal Rallye. Set-Up-Probleme am Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale bremsen bei der Premiere und am Ende gibt’s Platz acht und den Titel für das „meistfotografierte Auto der Rallye“

Kris Rosenberger hatte es im Vorfeld der „ET KÖNIG Murtal Rallye powered by Peter Hopf Erdbau“ bereits richtig vermutet: ein kurzer Test alleine würde wohl nicht genügen, um sich so richtig auf das nagelneue Arbeitsgerät in Form des spektakulären Lancia Ypsilon Rally2 HF Integrale einzustellen. Und was sich beim Test noch gut angefühlt hatte, stellte sich bei den aufgrund wechselhafter, regnerischer Witterungsbedingungen schwierigen, rutschigen Verhältnissen als suboptimales Set- Up heraus. Vor allem das Vorderachsdifferential am Lancia sorgte für massives Untersteuern, sobald Kris Rosenbergers Gasfuß zu arbeiten begann. „Grundsätzlich bin ich vom Auto begeistert, es macht große Freude und es fährt sich vor allem in den schnellen Ecken ganz hervorragend, gibt viel Vertrauen. Leider hat sich auf dem hier doch sehr rutschigen Asphalt herausgestellt, dass wir unter Last ein massives Untersteuern auf der Vorderachse haben, was uns natürlich enorm einbremst. Ich kann praktisch aus keiner Zweier- oder Dreier-Kurve ordentlich herausbeschleunigen, weil das Auto sofort geradeaus über die Vorderräder schiebt.“

Die STARD-Truppe von Manfred Stohl tat ihr Möglichstes, ein Wechsel des Differentials (und damit des Set-Ups) war aufgrund der kurzen Service-Zeiten allerdings unmöglich – womit das Problem während der Rallye nicht behoben werden konnte. Dementsprechend fokussierten sich Kris Rosenberger und sein Stamm-Co Sigi Schwarz auf den insgesamt 15 Sonderprüfungen auf den „Spaß an der Freud“, versuchten mit möglichst vielen Drifts das Publikum zu erfreuen, und gaben auf den nicht ganz so kurvigen Sonderprüfungen ordentlich Gas, um den Rückstand nicht allzu groß werden zu lassen.

 

„Letztlich macht Rallyefahren immer Spaß“, resümierte ein schmunzelnder Kris Rosenberger nach der Fahrt über die Zielrampe und Gesamtrang acht: „Und zudem sind wir ja in der äußerst komfortablen Lage, nicht um jeden Preis gewinnen oder auf das Podium fahren zu müssen – das überlassen wir dann doch lieber der Jugend.“

Danke jedenfalls an Manfred Stohl und die gesamte Mannschaft von STARD: erstens dafür, dass sie uns dieses wunderschöne Auto organisiert haben, und zweitens für die spitzenmäßige Betreuung vor Ort. Die Rallye selbst war toll, kompakt, super organisiert, mit vielen Fans an der Strecke – da kommen wir im nächsten Jahr sehr gerne wieder, wenn es sich mit meinen internationalen Einsätzen vereinbaren lässt.“

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