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Christoph Zellhofer

Schöner Erfolg im Rebenland

Leutschach.Platz 2 in ORM2 Wertung, Klassensieger und Gesamt-Zehnter

Sowohl Anna Maria Seidl als auch der SUZUKI SWIFT haben sich bewährt

Fast hätte es für Christoph Zellhofer und seiner Co-Pilotin Anna Maria Seidl diesmal geklappt. Die Beiden wurden bei der zur TEC7 Meisterschaft zählenden 13. Auflage der Rebenland Rallye in der Südsteiermark in der Wertung der ORM2 Klasse Zweite, außerdem gab es einen Klassensieg und mit Gesamtwertungsplatz Zehn ein Top Ten Ergebnis.

Ganz so einfach war dies für den 29-jährigen Juniorchef des Autohauses Zellhofer, Christoph Zellhofer aber nicht. Nachdem sich bisher gezeigt hat, dass die unmittelbaren Gegner aus dem Haus Renault zu finden sind, versuchte man die Mehr-PS des SUZUKI durch neue Fahrwerkeinstellungen besser auf die Strasse zu bringen. Dies gelang noch nicht beim Start zur Jännerrallye und der Triestingtal Rallye, sondern nun fast beim zweiten ÖM-Lauf in Leutschach, wie Christoph Zellhofer ausführte. 

„Wir haben schon dementsprechendes Kopfweh gehabt, um der Sache tatsächlich auf den Grund zu gehen, warum wir etwas in Rückstand gelangt sind. Dies, obwohl unser Auto mehr PS hat; zwar etwas schwerer ist, aber gegenüber dem leichteren Renault Clio die höhere Endgeschwindigkeit aufweist. Nun für die Rebenland Rallye haben wir ein Rezept gefunden, dass schlußendlich fast zum Erfolg geführt hätte. Jetzt gilt es dieses Rezept bei den kommenden Rallyes beizubehalten, ich hoffe das gelingt uns gemeinsam mit unserer Technikcrew von ZM-Racing.“ 

Die Rebenland Rallye selbst war für Christoph Zellhofer zweigeteilt. Am Beginn gab es gleich ein Top-Ergebnis, danach fiel man etwas zurück und verlor wichtige Zeit. Erst am zweiten Tag war es dann möglich erstklassige Zeiten zu fahren und sich langsam an die Spitze der ORM2 heranzuarbeiten. Ab der Sonderprüfung 12 gab es einen sehr spannenden Kampf zwischen Günther Knobloch (Renault Clio) und Zellhofer, der fast wie ein Krimi ablief. Knobloch lag 1,8 Sekunden vor Zellhofer, SP 13 Zellhofer mit 2,6 Sekunden vor Knobloch, SP 14 Knobloch 2,3 Sekunden vor Zellhofer, SP 15 Zellhofer 5,8 Sekunden vor Knobloch und im Ziel der letzten Sonderprüfung 16 Knobloch mit sagenhaften 0,3 Sekunden vor Zellhofer.

Durch den vorzeitigen Ausfall des Kärntners Maximilian Lichtenegger (Renault) und dem nunmehrigen Sieg von Günther Knobloch konnte Christoph Zellhofer in der Meisterschaft hinter Knobloch (54 Punkte) auf den zweiten Platz mit nunmehr 45 Zählern nach vorstoßen. Damit hat sich die Ausgangsposition für den Niederösterreicher in der ORM2 Staatsmeisterschaft stark verbessert.


Sportpressedienst

Armin Holenia/Wolfgang Nowak

 

 

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