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Michael Lengauer

TRIUMPHFAHRT MIT SCHÖNHEITSFEHLER

Rebenland Rallye, Leutschach.MICHAEL LENGAUER IM REBENLAND NUR ZWEITER SIEGER!

Die intensive Vorbereitung zahlt sich für den BRR Skoda Fabia RS Rally2 Piloten aus. Michael Lengauer und Co-Pilot Jürgen Rausch dominieren die 13. Rebenland Rallye, doch ein kleiner Fehler im Platzregen auf der vorletzten Prüfung kostete am Ende den Sieg. Der Oberösterreicher Michael Lengauer war mit voller Motivation ins steirische Rebenland angereist. Beim zweiten Staatsmeisterschaftslauf der Saison rund um Leutschach an der südsteirischen Weinstraße wollte der Jännerrallye-Sieger der Jahre  2024 und 2025 endlich einen weiteren Lauf zur österreichischen Rallye- Staatsmeisterschaft gewinnen. Dafür hatte er in den gut zwei Monaten Rallye-Pause  intensiv an sich und gemeinsam mit dem Team von BRR auch an der Fahrzeugabstimmung seines Skoda Fabia RS Rally2 gearbeitet.

Und tatsächlich: bei besten äußeren Bedingungen und gewohnt rutschigen Fahrbahnverhältnissen zündete Michael Lengauer, angeleitet von Co Jürgen Rausch, ab der ersten Rebenland-Sonderprüfung den „Turbo“, setzte sich sofort an die Spitze und erzielte sieben von sieben möglichen Freitags-SP-Bestzeiten. Satte 24,4
Sekunden Vorsprung hatte das Duo Lengauer/Rausch somit beim Start in den Rallye-Samstag, der mit SP-Bestzeiten des großen Konkurrenten Simon Wagner begann.
„Wir haben am Samstag in der Früh eine zu weiche Reifenmischung gewählt“, soMichael Lengauer, der dadurch drei von vier SP-Bestzeiten und insgesamt 5,3Sekunden an Wagner abgeben musste.

Irritieren ließ sich der Mühlviertler davon aber nicht, im Gegenteil. Bei der ersten Durchfahrt der beiden langen Rundkurse „Eichberg“ und „Schloßberg“ erzielte er jeweils Bestzeiten und ging dadurch mit exakt 25 Sekunden Vorsprung in den Nachmittag und die letzten drei Sonderprüfungen. „Der Plan war, nichts mehr zu riskieren und den Vorsprung zu verwalten“, erzählt „Lengi“, was ihm zunächst auch perfekt gelang: „Am Eichberg waren wir bis auf 0,1 Sekunden praktisch zeitgleich. Aber dann fahren wir zum Schloßberg rüber, und auf einmal beginnt es zu schütten. Jürgen hat mir noch gesagt, ich soll kein unnötiges Risiko eingehen und Tempo rausnehmen, was ich auch gemacht habe. Zu langsam wollte ich dann aber auch wieder nicht sein, denn wenn Simon voll riskiert und auf alles oder nichts fährt, dann sind selbst 25Sekunden sehr schnell verloren. So kam es, dass ich in einer Ecke einen Hauch zu spät gebremst habe und in eine Wiese gerutscht bin.“ Damit waren es nur mehr 1,3Sekunden, die Michael Lengauer vor der alles entscheidenden Powerstage an Vorsprung auf Wagner hatte. Zu wenig, denn am Eichberg riskierte der Serienstaatsmeister alles und fing Lengauer am Schluss um 1,1 Sekunden ab.

Mit einem Tag Abstand sieht sich der zweitplatzierte Michael Lengauer aber nicht als tragischer Held der Rebenland Rallye, ganz im Gegenteil: „Wir müssen sehr stolz sein, dass wir diesen Speed gehen konnten und die Rallye so dominiert haben. Natürlich habe ich den entscheidenden Fehler gemacht, der mich den verdienten Sieg gekostet hat. Aber ich weiß jetzt, dass sich die Arbeit zwischen der Jännerrallye und dem Rebenland ausgezahlt hat, und vor allem, dass ich auch bei einem klassischen Asphalt-Meisterschaftslauf den Speed habe, um zu gewinnen. Im Lavanttal passiert mir so ein Fehler sicher nicht noch einmal, und dann klappt’s auch mit dem Sieg.“

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