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Schneerosen Rallye, ARC

Race Rent Austria

Es geht wieder los!

Langenlois.Fünf Rallye-Boliden werden beim Saisonauftakt zur Austrian Rallye Challenge im großen Servicezelt von Race Rent Austria stehen. Auch bei der Schneerosenrallye wird Teamchef Wolfgang Schmollngruber jedes einzelne Team persönlich abfertigen.

Nach einer kurzen Pause ist nun die rallye-lose Zeit wieder vorbei - am kommenden Wochenende steht mit der Schneerosenrallye der Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge (ARC) auf dem Programm. Wolfgang Schmollngruber und sein Race Rent Austria-Team betreuen insgesamt fünf Fahrzeuge. Allen voran den Skoda Fabia R5 von Günther Knobloch und Jürgen Rausch - Wolfgang Schmollngruber: "Da sind wir bestens vorbereitet - wir haben noch extra Einschulungen für weitere Mechaniker vorgenommen und bislang verliefen diese Einsätze stets problemlos." Einen Fahrzeugwechsel gibt es bei Fabian Bartl-Huemer, der jenen Mitsubishi Lancer Evo VII pilotieren wird, mit dem Severin Katzensteiner bei der Jännerrallye angetreten ist - außerdem wird erstmals Michael Gallistl aus dem "Gebechtsbuch" lesen, mehr dazu weiter unten. Dazu kommen Martin Attwenger und Angelika Letz in ihrem Honda Civic sowie Matthias Lechner/Wolfgang Halbartschlager in einem Mitsubishi Lancer Evo III und Christian Windischberger/Thomas Matousek im Subaru Impreza WRX STI N12.

Bartel-Huemer/Gallistl: Spitzen-Copilot für den Junioren-Champion

Fabian Bartel-Huemer, regierender Champion der Junior-ARC, kann den Challenge-Auftakt nicht mehr erwarten: "Die Freude ist natürlich riesengroß - für mich ist es der Start in die neue Saison." Weil nicht sicher war, ob die Schneerosenrallye als Winterrallye abgehalten wird, haebn Fabian und sein Vater Andreas Bartel die Jännerrallye als Vorausauto absolviert. Fabian erinnert sich gerne an das große Abenteuer rund um Freistadt: "Wir sind in einem Evo IX gefahren, für mich war es überhaupt das erste Mal auf Schnee - das war ein supercooler Einstieg!" Vater Andreas Bartel verrät: "Wir haben die Zeiten mitgestoppt und wären auf dem 13. Gesamtrang gelandet, obwohl wir ja vorne den Schneepflug machen mussten." Fabian nickt: "Die Zeiten haben mich sehr überrascht, damit hätte ich bei meiner ersten Rallye auf Schnee nicht gerechnet."

Für die Schneerosenrallye wechselt Fabian in den schneeweißen Mitsubishi Lancer Evo VII von Race Rent Austria: "Da ist ein 34er-Restriktor drinnen und wir starten in der Klasse 11 - im Grunde ist es fast das gleiche Modell wie der Silberne im Vorjahr."

Nur zwei Tage vor der Rallye überraschte Fabian Bartel-Huemer mit einem neuen Copiloten: An der Seite des Youngsters wird niemand geringerer als Michael Gallistl Platz nehmen. Er hat einst Simon Wagner navigiert, als dieser im Race Rent Austria-Mitsubishi mit Spitzenzeiten aufhorchen ließ - zuletzt konnte Gallistl mit Mario Traxl im Race Rent Austria-Evo IX den großartigen achten Gesamtrang bei der Jännerrallye einfahren. Fabian ist naturgemäß begeistert: "Die Entscheidung kam recht kurzfristig - aber ein Vater/Sohn-Duo ist nicht immer nur ein Vorteil. Es ist jetzt einfach an der Zeit gewesen, einmal etwas anderes auszuprobieren. Ich freue mich sehr, dass ich die Chance habe, mit so einem erfahrenen Copiloten antreten zu dürfen und bin jetzt natürlich schon mega-gespannt."

Konkretes Ziel möchte man keines stecken, zumal die Finanzierung der Saison 2019 noch lange nicht in trockenen Tüchern ist: "Wir wollen zunächst schauen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Geplant wäre, dass wir die Austrian Rallye Challenge und auch den Alpe Adria Rally Cup fahren. Da wollen wir dann in den Jahresendwertungen natürlich möglichst weit vorne sein - bei den Junioren heißt es natürlich, den Titel zu verteidigen. Doch wir suchen noch dringend Sponsoren - und lassen uns überraschen, wie viel wir heuer fahren können. An der Motivation mangelt es jedenfalls nicht."

Attwenger/Letz: Never change a running system

"Für mich fühlt es sich so an, als würden wir noch das Vorjahr haben", verrät Martin Attwenger. Kein Wunder - schließlich war das Vorjahr ein höchst erfolgreiches: Attwenger und seine Ehefrau und Copilotin Angelika Letz konnten die Austrian Rallye Challenge auf dem großartigen dritten Gesamtrang abschließen. Daher gibt es heuer auch keine großen Änderungen, Attwenger lacht: "Never change a running system!" Der Honda Civic des Paares wurde jedoch über den Winter generalüberholt: "Am Saisonende hatten wir ja Sorgen wegen unseres Getriebes, das dann zum Glück gehalten hat. Nichtsdestotrotz haben wir das Getriebe komplett neu gemacht und auch den Motor total revidiert. Technisch muss es also passen, da gibt es keine Ausreden."

Die Vorfreude auf die Schneerosenrallye ist groß: "Ich bin schon gespannt darauf, wie die Sonderprüfungen sind." Als Ziel nennt Attwenger: "Möglichst viele Punkte einholen. Und natürlich ist unser dritter Jahresendrang vom Vorjahr unser Mindestziel - den wollen wir auf jeden Fall verteidigen. Und vielleicht ist ja auch noch mehr drin?" Als starke Gegner schätzt Attwenger Harald Ruiner oder Alfred Leitner ein - und er fügt hinzu: "Insgesamt sind 21 2WD-Autos am Start - mit denen muss man sich messen!" Übrigens: Der Fensterverkäufer konnte feststellen, dass sein Rallye-Engagement bzw. die Firmenwerbung auf seinem Auto das Geschäft ankurbelt: "Das ist tatsächlich so - ich konnte aufgrund meines Rallye-Engagemebnts einige neue Kunden lukrieren."

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